Untersuchungen am Blut

Die Methode

Die Zusammensetzung des Bluts spiegelt den Gesundheitszustand des Körpers und seiner Organe wider. Einige seiner Bestandteile geben Auskunft über das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung (z. B. Cholesterin, Blutzucker), andere können über eine bereits bestehende Erkrankung informieren, z. B. die Enzyme Creatinkinase (CK-MB) oder Glutamat-Oxalazetat-Transaminase (GOT), die auf einen Herzinfarkt hinweisen.

Die Durchführung

Blutentnahme durch den Arzt am Finger oder aus einer Vene. Ein Labor führt dann die erforderlichen Tests durch.

Die Ergebnisse

Die Blutfettwerte (LDL, HDL und Triglyzeride) und der Blutzuckerspiegel geben das Risiko für einer Herz-Kreislauf- oder Gefäßkrankheit wieder.

Sind einer oder beide Faktoren erhöht, besteht die Gefahr, einer Aderverkalkung, einer Verfettung, Verhärtung oder Verkalkung der Herzkranzgefäße. Die Folge sind Durchblutungsstörungen, die unter anderem zu einem Herzinfarkt führen können.

Das kleine Blutbild, die Untersuchung der Blutzellen (Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten), des Blutfarbstoffs Hämoglobin sowie des Hämatokriten gehört ebenfalls zu den Standarduntersuchungen. Sind z. B. die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) vermehrt (Polyglobulie), kann das auf eine Herzerkrankung hinweisen.

Besteht der Verdacht auf einen Herzinfarkt oder eine Herzmuskelentzündung, überprüft der Arzt die Herzenzyme. Ein Anstieg von Creatinkinase (CK-MB), Glutamat-Oxalazetat-Transaminase (GOT) oder Lactatdehydrogenase (LHD) deutet auf eine Schädigung der Herzmuskelzellen hin.

Entdeckung besteht darin, das zu sehen, was jeder sieht und das zu denken, was niemand gedacht.

Albert von Szent-Gyorgyi

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